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  Das Verfahren    
 
Das Keronite-Verfahren nutzt Plasma-Elektrolytische Oxidation (PEO) zur Umwandlung der Oberfläche von Leichtmetalllegierungen wie Aluminium oder Magnesium in eine dichte und sehr komplexe Keramik mit überragenden Korrosions- und Verschleißeigenschaften.

Elektrolytl
Während des Verfahrens wird modulierter Strom durch ein patentiertes Elektrolytbad geleitet. Die Teile hängen von einer Sammelschiene und werden innerhalb eines Edelstahlelektrodenkäfigs in die chromfreie, schwach alkaline Elektrolytlösung eingetaucht. Es können unterschiedliche Elektrolyte für Aluminium und Magnesium oder neue Elektrolyte formuliert werden, um spezifische Oberflächenerfordernisse zu erfüllen. Sie sind jedoch alle frei von Chrom, anderen Schwermetallen, Ammoniak und anderen Säuren.

Plasmaentladung
Wenn der pulsierende Wechselstrom durch das Bad geleitet wird, bildet sich eine kontrollierte Plasmaentladung und auf der Substratoberfläche werden Funken erzeugt. Durch diese Plasmaentladung wird die Oberfläche des Substrats wie folgt in eine komplexe Keramik umgewandelt:

- Oxidation der Oberfläche
- Elementare Co-Abscheidung
- Fusion der Keramikschicht

Gleichmäßige Schicht
Dank der Isoliereigenschaft der Keronite-Schicht ist der Prozess gewissermaßen selbstregulierend, und im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Elektroplattierungsprozessen kann bei Bedarf eine erstaunlich gleichmäßige Beschichtungsdicke erreicht werden. Als Tauchverfahren hat Keronite einen sehr viel höheren Tiefen-wirkung als im Plasmasprayverfahren beschichtete Keramikoberflächen oder andere Sichtlinienprozesse. Die Teile können durch Abdecken selektiv beschichtet werden oder in kritischen Bereichen kann durch entsprechende Fokussierung des Wachstums größerer Schutz  geboten werden.


Verbundene Links:
Diagram of the Keronite treatment process - Electrolyte - Plasma Discharge - Work pieceDiagram of the Keronite treatment process - Electrical pulses - Power supply - Acousto hydrodynamic generator
Bearbeitungszeit
Die Bearbeitungszeit ist abhängig von der erforderlichen Dicke der Keronite-Schicht, dem zu beschichtenden Legierungstyp und der Größe der zu behandelnden Teile. Die Schutzschicht wächst typischerweise teilweise über und teilweise unter der Oberfläche 0,3 bis 1 Mikron pro Minute auf Aluminium und bis zu 2 Mikron pro Minute auf Magnesiumoberflächen. Da jedoch oft keine aggressiven Ätzmethoden oder andere komplexen Vorbehandlungen erforderlich sind, ist die Produktivitätsrate beachtlich.
 
  Keronite International Ltd., Granta Park, Great Abington, Cambridge, CB21 6GP, UK. Tel: +44 (0) 1223 893 222 | Fax: +44 (0) 1223 894 222 | Email: info@keronite.com